Stabile Preise und deutlicher Preisvorteil gegenüber Heizöl und Gas

Gemäss der unabhängigen Preiserhebung von pelletpreis.ch sind die Pelletpreise im Dezember mit einem durchschnittlichen Tonnenpreis von CHF 373* gegenüber November um 1% angestiegen. Gegenüber dem Heizöl betrug der Preisvorteil von Pellets im November rund 14%, gegenüber Gas sogar 34%.

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Immer noch wird rund jedes zweite Heizsystem in der Schweiz mit Heizöl betrieben. Die Besitzer dieser Heizungen könnten bereits seit über 12 Jahren grösstenteils deutlich günstiger heizen, wenn sie auf Pellets umgestellt hätten: Wie der Brennstoffvergleich von pelletpreis.ch zeigt, war Heizöl nur gerade in 34 von insgesamt 144 Monaten günstiger als Pellets. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl lag grösstenteils im hohen einstelligen oder gar im zweistelligen Prozentbereich. War Heizöl billiger, bewegte sich der Preisvorteil gegenüber Pellets nur im tiefen einstelligen Prozentbereich. Gas ist übrigens seit anfangs 2008 immer deutlich teurer als Pellets.

Im Dezember Lager füllen
2019 waren Pellets im Mai mit durchschnittlich CHF 351* am günstigsten. Eine Tonne kostete im Dezember durchschnittlich CHF 373*. Im Vorjahresvergleich betrug der Preisanstieg nicht einmal ein Prozent. Wer sein Pelletlager diesen Winter noch füllen muss, konnte im Dezember jedoch noch etwas günstiger einkaufen als im Januar: Die Pelletpreise steigen im Januar und Februar noch leicht an, bevor sie im März schon wieder zu sinken beginnen.

Bis 2050 klimaneutral
Aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse des Weltklimarates hat der Bundesrat bereits im August 2019 entschieden, dass die Schweiz ab dem Jahr 2050 unter dem Strich keine Treibhausgasemissionen mehr ausstossen soll. Die Wärmeproduktion und der Verkehr gehören in der Schweiz zu den grössten Verursachern von CO2-Emissionen. Mit schweizweit deutlich über 30 Pelletlieferanten, von denen zurzeit 27 monatlich ihre Preise an pelletpreis.ch liefern, ist die Branche bereit, ihren Beitrag an eine fossilfreie Wärmeversorgung zu leisten. Gerade im Sanierungsbereich mit hohen Vorlauftemperaturen sind Pelletheizungen weit ökologischer als Wärmepumpen, die insbesondere im Winter mit Kohlestrom aus Deutschland betrieben werden.

Neben Sonnen- braucht es auch Holzwärme
Auch wenn die Schweiz ihr Solarstrompotenzial weitgehend nutzen wird, wird Holzenergie einen entscheidenden Beitrag an die Wärmeproduktion leisten müssen: Denn von November bis Februar produzieren Solarstromanlagen und solarthermische Anlagen aufgrund der kurzen Tage deutlich weniger Strom und Wärme als sonst. Das gilt auf für die Wasserkraft: Aufgrund tieferer Temperaturen fällt ein grosser Teil der Niederschläge in den Bergen als Schnee. Hier springen Pellets in die Lücke: Sie liefern einen mit Heizöl vergleichbaren Komfort. Ein weiterer Trumpf: Sie sind klimafreundlich und werden zudem noch in der Schweiz und in den angrenzenden Regionen produziert.

Bestechende Preisstabilität
Darüber hinaus waren die Preise von Pellets in den vergangenen 12 Jahren bestechend stabil: Der Höchstpreis betrug 8.58 Rp. pro Kilowattstunde (Januar 2014) der Tiefstpreis 7.07 Rp. (Juni 2008). Im Mai 2019 erreichte der Preis mit 7.16 Rp pro Kilowattstunde beinahe wieder diesen Tiefststand. Denn der Trend der Pelletpreise ist seit 2015 leicht sinkend. Wer auf eine Pelletheizung setzt, muss sich folglich nicht vor Preissprüngen fürchten. Die Preiserhebung von pelletpreis.ch zeigt auch, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Pelletpreise den Heizölpreisen folgen, praktisch null ist: Im Juni 2008 kosteten Pellets 7.07 Rp. pro Kilowattstunde, während Heizöl einen historischen Höchstpreis von 13.38 Rp. pro Kilowattstunde erreichte und somit knapp 90% teurer war als Pellets. Auch die Heizöl-Preissprünge vom Winter 18/19 hatten keinerlei preistreibende Wirkung auf die Pelletpreise.

*Durchschnitt von 3, 5 und 8 Tonnen, inkl. MWST und Lieferung

Text: Anita Niederhäusern, leitende Redaktorin und Herausgeberin von ee-news.ch und pelletpreis.ch

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