Nachhaltigkeit

Holz ist einer der wichtigsten CO2-neutralen Energieträger in der Schweiz und besonders nachhaltig – denn was genutzt wird, wächst in kürzester Zeit nach. Dafür sorgt ein strenges Waldgesetz, das die Aufforstung von Schutzwäldern und gerodeten Gebieten vorschreibt. Mit einer Holzheizung schaffen Sie also nicht nur eine behagliche Atmosphäre, sondern leisten einen echten Beitrag zum Umweltschutz.

Energie aus Holz ist gespeicherte Sonnenenergie. Sie ist erneuerbar und CO2-neutral, das heisst, Holz wächst wieder nach und bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel CO2 ausgestossen, wie der Baum beim Wachsen aufgenommen hat. 

Pellet-Heizungen sind die klimaschonendste Art des modernen, automatischen Heizens. Unsere Schweizer Pellets bester Qualität von der AEK Pellet AG werden aus naturbelassenem Fichten- und Tannenholz hergestellt. Verarbeitet werden Sägemehl, Hobelspäne und Holzschnitzel aus lokalen Sägereien und Holzbetrieben. Ein Kilogramm Pellets enthält fast so viel Energie wie ein halber Liter Heizöl. Darüber hinaus verbrennen Holzpellets klimaneutral – die bei der Verbrennung entstehenden Treibhausgasemissionen werden vollständig kompensiert, sodass keine das Klima beeinflussende Wirkung entsteht.

Weil das Holz für unsere Pellets aus heimischen Wäldern stammt, enthalten sie besonders wenig Graue Energie. Und dank regionaler Herkunft und Verarbeitung kommt zudem die .

Ohne den Wald zu übernutzen, könnte die Holzernte von heute 5 Mio. Kubikmetern auf 7 bis 8 Mio. Kubikmeter Holz erhöht werden.

Wer mit Holz heizt, nützt dem Wald

Unser Wald braucht Pflege, und dazu gehört auch, Bäume zu schlagen. Dabei fallen nebst dem Stammholz auch Baumteile an, die sich als Energieholz eignen. Bei der Weiterverarbeitung des Stammholzes – also Kaminholz, das auf einen Meter Länge zugeschnitten wurde – entsteht zudem weiteres Restholz: eine ideale und nachhaltige Energiequelle.

Jede Steigerung der Energieholznachfrage stärkt unsere Wald- und Holzwirtschaft. Und das nützt der gesamten Volkswirtschaft: Kapital, das in die Nutzung von Holzenergie investiert wird, löst eine hohe regionale und lokale Wertschöpfung aus – und kommt insbesondere unseren strukturschwachen Randgebieten zugute. Diese Faktoren wiegen die im Vergleich zur fossilen Energie leicht höheren Kosten bei Weitem auf: Unter dem Strich ist Holzenergie günstig und wirtschaftlich durch und durch sinnvoll. Denn Holz ist Energie, die nachwächst!

Der grosse Vorteil von Brennholz gegenüber den fossilen Brennstoffen ist seine Klimafreundlichkeit. Bei der Verbrennung von Holz wird nur so viel Kohlendioxid freigegeben, wie der Baum in den Jahrzehnten zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Lediglich bei der Gewinnung, Verarbeitung und beim Transport werden geringe zusätzliche Mengen CO2 freigesetzt. Bei den fossilen Brennstoffen hingegen wird in kurzer Zeit all das CO2 freigesetzt, das vor Jahrmillionen über lange Zeiträume gespeichert wurde und jetzt den Treibhauseffekt verstärkt. Werden fossile Brennstoffe durch Holz ersetzt, verlangsamt sich dadurch die Klimaerwärmung.

Neben dem naturbelassenen Energieholz aus dem Wald und dem Restholz aus der Holzverarbeitung gewinnt auch das aus Abbrüchen, Renovationen, Verpackungen und Möbeln stammende Altholz zunehmend an Bedeutung. In speziellen Feuerungen lässt sich daraus wertvolle Energie gewinnen. Unter anderem trocknet die AEK Pellet AG mit solchem Altholz den Rohstoff, der nass (von frischem Holz aus dem Wald) ins Pelletwerk geliefert wird.

Entwicklung und Potenzial

Bedingt durch schwierige topografische Bedingungen in Bergregionen, hohe Holzerntekosten, billige Holzimporte und strenge gesetzliche Rahmenbedingungen wird der Schweizer Wald insgesamt sehr zurückhaltend genutzt.

Das jährliche Energieholz-Potenzial (inklusive heutige Nutzung) liesse sich ausschöpfen, ohne dass dadurch der Wald übernutzt und ausgeplündert wird. Nicht für die direkte energetische Nutzung infrage kommen qualitativ hochstehende Holzanteile.

Holz hat in den letzten Jahren trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen und eines harten Konkurrenzkampfs im Handel laufend Marktanteile gewonnen.

Wussten Sie zudem, dass

... bei der Waldpflege zwingend Holz geschlagen werden muss – und damit die Nachfrage nach Holz zur Voraussetzung für die Waldpflege wird?

... gesunde Wälder in den Berggebieten lebenswichtigen Schutz vor Lawinen und Steinschlag bieten?

... von 100 in Holzenergie investierten Franken 50 in die Region, 45 in die restliche Schweiz und nur ca. 5 Franken ins Ausland fliessen, beim fossilen Energieträger Gas dagegen 14 Franken in die Region, 12 Franken in die Schweiz und 74 Franken ins Ausland?